„Die Liebe zur Natur, die hatte ich schon als Kind“

Zeit, die [email protected] Floristen ein wenig besser kennenzulernen! Mit der fröhlichen Martine Meeuwssen sprechen wir über ihre Leidenschaft für Blumen. Im Fleur Kreativ Frühjahrsspecial spricht sie über ihre kreativen floralen Arbeiten, bei denen sie Materialien wie Ton, Wolle und Draht einsetzt.

Wer ist Martine Meeuwssen?

🌺 Arbeitet als freiberufliche Floristin für Blumengeschäfte in Belgien wie Bloemen Hilde Houtmeyers und Bloemen en planten Jorun Huybrechts. Als Freiberuflerin erhält sie auch regelmäßig Aufträge für größere florale Projekte und (Hochzeits-)Feiern.

🌺 Nimmt häufig an Wettbewerben für professionelle Floristen teil, unter anderem an der internationalen Blumenveranstaltung Fleuramour. Anfang 2021 gewann sie den Wettbewerb „Der am schönsten dekorierte Festtagstisch – Weihnachten 2020“, organisiert von Floreview.

🌺 Fühlt sich seit drei Jahren wie ein Fisch im Wasser im [email protected]

🌺 Liebt den Frühling, weil dann alles in der Natur noch jung ist. Tulpen und Ranunkeln sind ihre Lieblingsfrühlingsblumen.

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Kreieren, experimentieren und verfeinern

FLEUR: Hallo Martine, herzlichen Glückwunsch zu Ihren wunderschönen Blumenkreationen in der neuen [email protected] Wo haben Sie gelernt, so schöne Kreationen zu machen? Haben Sie dafür eine Ausbildung absolviert?

MARTINE:(Lacht) Ich habe Altenpflege studiert. Also etwas ganz anderes! Als ich 25 Jahre alt war, sah ich einen Kurs für Blumenbinderei für Hobbyisten. Dann dachte ich: Das ist etwas für mich. Das ist es, was ich tun möchte.“

„So kam der Ball ins Rollen. Später brachte ich es mir selbst bei und begann im Blumenladen Ambriosa von Tom De Houwer (international anerkannter Blumenkünstler, Anm. d. Red.) zu arbeiten. Dort habe ich 20 Jahre lang im Studio gearbeitet und viel gelernt. Tom gab mir die Freiheit, zu experimentieren und Dinge auszuprobieren. Auf diese Weise konnte ich mich als Florist weiterentwickeln und bekam einen besseren Blick für Kompositionen. Ich hatte keine professionelle Ausbildung als Florist.“

FLEUR: Haben Sie die Liebe zu Blumen und zur Natur von zu Hause geerbt?

MARTINE: „Ja. Meine Eltern hatten einen Bauernhof. Ich war also viel draußen. Ich liebte Blumen und alles, was in der Natur wächst und sich entwickelt. Ich pflückte wilde Blumen und machte daraus Sträuße oder flocht etwas aus Gräsern. Diese Liebe zur Natur war von klein auf da. Meine Mutter liebte auch Blumen, also liegt es vielleicht in den Genen (lacht).“

FLEUR: Im Frühlingsspecial von [email protected] stehen nicht nur Blumen und andere Gewächse im Mittelpunkt, sondern auch Materialien wie Wolle, Draht und Ton. Was macht es für Sie so schön, mit diesen Materialien zu arbeiten?

MARTINE: „Wenn man ein Blumenarrangement macht, kann man eine Vase oder einen Topf nehmen, aber das war’s auch schon. Indem Sie mit anderen Materialien arbeiten, schaffen Sie wirklich etwas Eigenes. Mit Ton oder Eisendraht können Sie die Form beliebig anpassen, so dass Sie ein schönes Ganzes erhalten. Sie machen etwas Einzigartiges.“

„Bei dieser Art von floraler Arbeit muss man auch mehr nachdenken. Sie müssen zum Beispiel herausfinden, wie Sie dafür sorgen können, dass Ton an einem bestimmten Material haftet. Es ist eine Herausforderung, und das ist schön.“

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FLEUR: Wir finden Ihr Blumenarrangement mit Tigerorchideen und Wellpappe sehr besonders. Wie sind Sie auf die Idee gekommen, dieses Material zu verwenden?

MARTINE: „Ich hatte Vasen geschenkt bekommen, die in Wellpappe eingewickelt waren. Damit musste ich etwas anfangen können. Das Material war so schön geformt. Ich wollte wirklich mit ihm arbeiten und ihm eine Struktur geben. Danach fügte ich Blumen hinzu, die zum Aussehen der Wellpappe passten, so dass es ein schönes Ganzes wurde. Wegen Corona habe ich im Moment weniger Aufträge, so dass ich mehr Zeit zum Experimentieren habe. ”

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FLEUR:  Haben Sie Tipps für Leser, die mit besonderen Materialien kreativ werden wollen? Woher nehmen Sie Ihre Inspiration?

MARTINE: „Ich hole mir meine Inspiration von überall im täglichen Leben. Für die Tulpenvasen (Fleur [email protected], Special Spring 2021, Anm.d.Red. ) wollte ich eine Kugel machen. Ich dachte: Wie kann ich das machen? Später kam ich in die Küche und dort standen leere Plastikflaschen. Daraus konnte ich eine Kugel machen! Man kann auch schöne Dinge mit dem machen, was man in der Natur findet, wenn man ein wenig kreativ ist. Denken Sie nur an den Baumschnitt im Garten.“

„Ein weiterer Tipp, den ich unbedingt weitergeben möchte, ist, vor allem zu experimentieren. Probieren Sie immer wieder Dinge aus und verfeinern Sie immer weiter. Wenn man sieht, dass etwas endlich gelingt, gibt einem das eine große Befriedigung. Erschaffen und verfeinern, das ist mein Motto!“

FLEUR:  Vielen Dank für das Interview, Martine.

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© Kurt Dekeyzer – Studio PSG

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